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Schweizer Autorin Verena Regina Keller

Von der DDR Schauspielerin zur Autorin

Mein Start als Autorin war das Buch "Sylvester in der Milchbar", in dem ich meine Erfahrungen als eine der wenigen Schweizer DDR Schauspielerinnen verarbeitet habe (erschienen im Jahr 2014 im Vergangenheitsverlag, Berlin).

Ich erzähle unter anderem von einem unliebsamen Kontakt mit der Stasi, der DDR-Staatssicherheit. Damals versuchte man mich als Spitzel zu gewinnen. Mit bewusst naivem Verhalten schlug ich die Stasi-Beamten quasi in die Flucht. Ich machte auch Bekanntschaft mit überzeugten Kommunisten, mit kirchlichen Dissidenten und etlichen Menschen aus anderen Ländern. Viele Kontakte von damals bestehen bis heute.

In diesen Tagen stelle ich fest, dass viele meiner Freundinnen und Bekannten, die damals für den sogenannten „menschlichen Sozialismus“ eintraten, heute unpolitisch und desillusioniert sind. Dass gerade in Ostdeutschland viele Menschen gegen Flüchtlinge und Fremde demonstrieren oder sogar randalieren, befremdet mich zutiefst. Lesen Sie mehr

Vater-Tochter-Roman (Franz Keller Psychologe)

Das Resultat meiner schriftstellerischen Aktivitäten im Jahr 2015 ist mein zweites Buch „Papi, wo bist Du? Ein Entwicklungsroman“, erschienen beim Vergangenheitsverlag Berlin. Es ist eine intime Familiengeschichte – und die Suche nach Identität und Geborgenheit.

Der Verlag schreibt: „Die Protagonistin erzählt die Geschichte ihrer Familie, des non-konformistischen Vaters, dem Kommunisten aus der Schweiz, der sich ihr zeitlebens entzog. Es ist eine mutige, schonungslose Vater-Tochter-Geschichte“.

Was war meine Motivation zu diesem Buch? Da es immer mehr Ehen gibt, die auseinander brechen und Kinder, die hin und her gerissen sind zwischen der Loyalität zum Vater und der Loyalität zur Mutter, Kinder, die entwurzelt sind und nicht wissen, wo ihre eigentliche Heimat ist, in der Welt der Mutter, oder in der Welt des Vaters, Kinder, die mit Ersatzvätern oder Ersatzmüttern leben müssen, alle diese moderen Phänomene brachten mich auf die Idee, meine eigene Geschichte als Kind geschiedener Eltern aufzuschreiben. Lesen Sie mehr

Mein neues Buch: Für wilde Alte...

So stellt der Verlag das Buch vor: Mit 66 Jahren fängt das Leben erst an. Verena Keller, Schweizer Schauspielerin, startete auf einer Harley Davidson eine langersehnte Reise durch die USA, entlang der Route 66 von Chicago nach L.A. Eine Reise, die das Leben Revue passieren liess, voller Eindrücke und neuer Pläne war. Das Motorradfahren als Chiffre ihrer Lebenslust. Der ersten Reise folgte eine zweite nach Mecklenburg-Vorpommern, über die Halbinsel Rügen bis nach Polen, an die weissrussische Grenze. In Tagebuchform erzählt sie dicht und eindringlich, was sie gesehen, gedacht und geträumt hat. Das Buch macht Mut, auch im Alter Träume zu leben.
1. Aufl. 280 S. , Hardcover, ca. 16 x 21 cm, ISBN 978-3-95894-036-9, Preis 16,99 Euro.

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Buchvernissage "L.A. ruft" 18.Aug. 2017 in Basel

Vernissage L.A. ruft
Vernissage L.A. ruft

Am 18. August 2017 um 19.30 Uhr fand in der Buchhandlung Labyrinth am Nadelberg 17 die Vernissage statt von Verena Kellers drittem Buch. Es erschienen 35 Personen; die einen, weil sie die Autorin persönlich kennen und eine Einladung bekommen hatten, die anderen, weil das bunte Plakat mit den Motorrädern ihre Neugier geweckt hatte. Die Moderatorin Katharina Tanner, die selbst auch Bücher schreibt, stellte die Autorin und ihren Werdegang vor. Mit einfühlenden Worten wies sie auf den spannenden Tagebuchbericht, der eigentlich gar keiner Erläuterung bedarf, weil er selbsterklärend sei. Weiter lesen.

Schweizer Autorinnen / Schweizer Autoren

Unter den Schweizer Autorinnen gehöre ich zu denjenigen, die ihre Inspiration aus der persönlichen Erfahrung schöpfen und mit ihren Texten unaufdringlich eine Botschaft vermitteln möchten, welche der Leser / die Leserin daraus ableiten kann oder auch nicht. Kolleginnen, deren Werke mir gefallen sind: Verena Stössinger oder Katharina Tanner oder Irina Bresna